Musikspielzeuge – so wie „Guten Abend, gut Nacht „– auch noch Kinder, die schon etwas größer geworden sind, können sich noch an diese Art der Musikspielzeuge erinnern, weil sie ihnen in Babytagen treue Einschlafhilfen waren, wenn die Eltern an der Schnur dieser Musikspielzeuge gezogen haben, sich dann aus dem Kinderzimmer hinausgeschlichen haben und am Gang mit lauschenden Ohren darüber gewacht haben, bis das Baby eingeschlafen ist, oder auch nicht. Manchmal war der Weg zwischen Kinderzimmer und Gang schon wie ein bewegtes Ritual – oftmals hin, weniger oft her – es war oft für die Eltern ermüdender als für die Kinder, denn die lagen ja schon im Bett und konnten dieses Treiben der Eltern mit hin und her ja aus der ersten Reihe Fußfrei betrachten. Oder sogar steuern.
Einmal jammern und die Eltern standen neben dem Kind – kaum war Ruhe, war das Baby wieder alleine – ist auch langweilig, also wieder jammern – und die Eltern waren schon wieder im Kinderzimmer. Einmal gabs sogar folgende Aussage, nachdem ein Kind mit dem Opa ins Kinderzimmer verschwunden war und der sich angetragen hatte, dem Kind ein Märchen vorzulesen: Du Mama, der Opa schläft schon!! Viele Arten von Musikspielzeugen gibt es, begonnen mit den vielen kleinen Puppenfiguren, die Töne von sich geben – über einen Bauernhof, der sicherlich einen Hund zur Bewachung hatte, ober einen Schneemann der singt und blinkt, über Mobiles, die man aufiehen kann und die zur Melodie, die sie spielen auch noch die Figuren an diesem Mobile bewegen. Diese Figuren kann man entweder auf dem Mobile belassen, oder man kann sie auch dem Kind direkt zum Spielen überlassen.